Netzwerk-IK-Hessen: Arbeitsergebnisse
Protokoll der Arbeitssitzung des Netzwerkes IK-Hessen am 1.04.2009
Ort: Universitätsbibliothek Kassel – Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Sitzungsleitung: Frau Rockenbach
Protokoll: Frau Beecken
TeilnehmerInnen:
Frau Beecken (UB/LMB Kassel), Herr Bergenthum (UB Frankfurt), Frau Horn (UB Giessen), Frau Jäger (FH Frankfurt), Frau Kaiser (UB Marburg), Frau Kreutzer (FH Wiesbaden), Frau Lawerenz (HLB Fulda), Frau Leonhardt (TU Darmstadt), Frau Lerp (UB Marburg), Frau Liebelt (UB/LMB Kassel), Frau Lücke (TU Darmstadt), Frau Martin-Konle (UB Giessen), Herr Mitesser (TU Darmstadt), Frau Rockenbach (UB/LMB Kassel), Frau Schmidt (FH Frankfurt), Frau Völkel (UB/LMB Kassel)
Tagesordnung:
1. Protokoll
Es wird beschlossen, dass die jeweils ausrichtende Bibliothek das Protokoll übernimmt.
2. Protokoll vom 28.08.2008
Diskussion zu 2. Zusammenarbeit mit der HeBIS-Geschäftsstelle Aus- und Fortbildung, Kooperation mit der AG WW:
Mit Weiterbildungspunkten wird in Hessen derzeit unterschiedlich verfahren; z.T. müssen schon Punkte gesammelt werden. Es besteht aber noch kein Zwang zum Handeln. Erst bei Handlungsbedarf wird die Frage, ob die Treffen des Netzwerkes IK Hessen künftig als Weiterbildungen ausgewiesen und konzipiert werden sollen, erneut erörtert.
Frau Martin-Konle nimmt gerne Meldungen zu IK-Fortbildungsveranstaltungen entgegen.
3./4. Tagesordnungspunkte und Zeitplan heute
Wird wie vorgeschlagen angenommen.
5. Schwerpunktthema: Hochschuleigene Evaluation/Kursevaluation
Frau Martin-Konle führt mit einer kurzen Präsentation in das Thema ein. Im Anschluss stellen die Bibliotheken ihre Konzepte vor.
Vorevaluation:
Einige Bibliotheken haben anfangs mit Fragebögen, die vor der Veranstaltung von den Teilnehmern auszufüllen waren, gearbeitet. Diese Vorevaluationsbögen wurden ausgewertet und dienten der Vorbereitung des Kurses. Sie werden heute nicht mehr verwendet. Vorevaluation findet inzwischen in einigen Bibliotheken z.B. beim Erstkontakt mit dem Dozenten oder Lehrer statt.
Schlussevaluation:
Evaluationsbögen werden direkt im Anschluss an den Kurs verteilt und wieder eingesammelt oder sie liegen im Schulungsraum aus und können in eine anonyme Box gesteckt werden. Auch die mündliche Evaluation im Anschluss an die Veranstaltung kommt zum Einsatz.
Eine weitere Form der Evaluation ist ein an Lehrer adressierter mehrseitiger offener Fragebogen mit frankiertem Rückumschlag, der aber heute nicht mehr eingesetzt wird.
Nicht alle Bibliotheken führen eine Schlussevaluation durch. Zum Teil ist die Evaluation noch in der Planung oder in der Bibliothek nicht notwendig, da an der Hochschule ein Evaluationssystem eingesetzt wird und eine zusätzliche Evaluation nicht erforderlich ist.
Verschiedene Evaluationsunterlagen der Bibliotheken wurden in Kopie verteilt.
6./8. Das Portal: Veranstaltungsstatistik
An dem Testlauf für 2008 haben drei Bibliotheken (UB Gießen, HLB Wiesbaden und FHS Wiesbaden Standort Rüsselsheim) teilgenommen.
Für 2009 wird dazu aufgerufen, die Statistikfunktion des Portals zu nutzen. Die eingegebenen Daten können nur von der eingebenden Bibliothek und dem Administrator eingesehen werden. Die Daten gehen anonymisiert in die hessenweite Veranstaltungsstatistik und in die Statistik für Deutschland ein. Das Abrufen der Statistik ist jederzeit möglich, die Daten können aber nicht monatsweise ausgegeben werden. Die Statistikdaten können in Excel importiert und dort weiterbearbeitet werden.
Diese Form der Statistik bietet eine Vergleichbarkeit der Hessischen Bibliotheken im Bereich der Vermittlung von Informationskompetenz und für die einzelnen Bibliotheken eine differenzierte Aussage darüber, in welchen Bereichen Vermittlung durch wen etc. stattfindet.
Redaktionsschluss für 2009 wird der 28. Februar 2010 sein.
Die Finanzierung des Portals www.informationskompetenz.de steht zur Diskussion und wird derzeit in der AG Verbundsysteme besprochen. Die Zugriffszahlen sind hoch.
7. Bericht von Workshops zur Vermittlung von Informationskompetenz
Frau Rockenbach bietet Workshops zum Thema „Learning Library“ an, da diese Methode erlebt und erlernt, und nicht vorgetragen werden sollte. Für hessische Bibliotheken ist der Workshop kostenlos, für alle übrigen kostenpflichtig. Es erfolgt für jede Veranstaltung eine Vorevaluation.
Für 2009 können aus Kapazitätsgründen keine Workshops mehr angeboten werden. Auf dem Bibliothekartag bietet Frau Rockenbach einen Mini-Workshop (mit Teilnehmerbegrenzung) an.
An der UB Marburg wurde der Workshop durchgeführt. Die Methode „Learning Library“ wurde bereits im Wintersemester für Schulungen angewandt und auch bei internen Weiterbildungen eingesetzt.
9. Standardisierungs-Diskussion bundesweit
Frau Martin-Konle verteilt einen Entwurf „Standards der Informationskompetenz für Studierende“, der zwischenzeitlich in der Sektion IV des DBV besprochen wurde. Da zum Sitzungszeitpunkt die Verschweigepflicht noch nicht verstrichen war, lagen keine weiteren Informationen vor.
10. Planung/Schwerpunktfestlegung für das nächste Netztreffen
Das nächste Treffen wird am 19. Mai 2010 in der UB Marburg von 10:00 bis 16:00 Uhr stattfinden. Schwerpunktthema wird „Marketing“ sein: Wie verändert sich der Bedarf und wie reagieren die Bibliotheken darauf?
11. Verschiedenes
Plakatgestaltung für den Bibliothekartag in Erfurt: In der FH Frankfurt wird eine Plakatvorlage erstellt, die in den einzelnen Bibliotheken ausgedruckt werden kann.
Nachtrag Juni 2006: Plakat
