Best-Practice-Wettbewerb 2017: Reichen Sie Ihre Beiträge ein!

Thema 2017: Evaluation und Assessment bei der Vermittlung von Informationskompetenz

Welchen Erfolg haben Bibliotheken mit ihren Veranstaltungen und E-Learning-Modulen zur Förderung von Informationskompetenz? Diese bisher nur ansatzweise untersuchte Frage steht im Mittelpunkt des diesjährigen Best-Practice-Wettbewerbs Informationskompetenz. Gesucht sind Ideen und Praxisbeispiele, wie Sie Ihre Kurse evaluieren und wie Sie den Lernerfolg der Teilnehmenden prüfen und messen.

Ziel dieses Wettbewerbs ist es, vorbildliche Konzepte und Umsetzungen zu fördern, Best-Practice-Beispiele bekannt zu machen und zum Erfahrungsaustausch und zur Nachahmung anzuregen. Teilnahmeberechtigt sind Bibliotheken, Bibliothekare und Bibliothekarinnen aller Sparten. Projekte in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern sind ausdrücklich willkommen.

Eine Fachjury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Bibliotheksverbands, des Vereins Deutscher Bibliothekare, der Kommission Informationskompetenz, der Hochschulrektorenkonferenz und der Hochschullehrenden wird die drei besten Wettbewerbsbeiträge ermitteln. Bewertungskriterien sind die Innovationskraft und der Vorbildcharakter der Konzepte sowie ihre Umsetzung und Nutzung in der Praxis.

Einsendeschluss ist der 15.01.2017

Die Kommission wird die Sieger des Wettbewerbs beim Bibliothekartag 2017 in Frankfurt/Main präsentieren und ihre Konzepte veröffentlichen. Die Teilnehmenden werden gebeten, die Wettbewerbsposter beim Bibliothekartag zu präsentieren und ihre Teilnahme am Bibliothekartag einzuplanen.

Zur Teilnahme an dem Best-Practice-Wettbewerb füllen Sie bitte das Formular auf der Webseite des dbv vollständig aus und fügen ein von Ihnen erstelltes DIN-A0-Poster bei, das Ihr Angebot beschreibt.

1. Informationskompetenz-Tag Deutschland/Österreich am 16./17.2.2017 in Innsbruck

Einladung und Call for Papers

Die Kommission Informationskompetenz des Deutschen Bibliotheksverbands und des Vereins Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare und die Kommission Informationskompetenz der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare laden ein zum

1. Informationskompetenz-Tag Deutschland/Österreich
am 16./17.02.2017 in Innsbruck
an der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol

Der Informationskompetenz-Tag bietet Expertinnen und Experten aus Bibliotheken eine Plattform, um neue, innovative und kontroverse Ideen, Aktivitäten und Projekte zur Förderung von Informationskompetenz zu präsentieren und zu diskutieren. Mögliche Themen sind z.B. der Einsatz von E-Learning, Assessment-Verfahren, innovative didaktische Methoden oder organisatorische und konzeptionelle Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt steht der Austausch, daher besteht die Tagung neben Keynotes und Vorträgen vor allem aus Workshops und einer Unkonferenz.
Wir freuen uns auf Ihre aktive Teilnahme – bitte merken Sie den Termin vor. Die Programmübersicht des Informationskompetenz-Tags finden Sie unter www.uibk.ac.at/ulb/informationskompetenz/
Die Kommissionen bitten um Einreichungen für Workshops und Vorträge.

Workshops: In Workshops werden in 90 oder 180 Minuten aktuelle Themen in kleineren Gruppen diskutiert und vertieft bearbeitet. Bitte senden Sie Ihren Vorschlag mit Titel des Workshops, Name und Kurzbiografie der Moderatorinnen oder Moderatoren und Abstract (max. 2.000 Zeichen) bis zum 09.11.2016 an Informationskompetenz-ULB@uibk.ac.at. Bitte geben Sie zusätzlich Zielgruppe, Zeitbedarf, Gruppengröße und die benötigte technische Ausstattung an

Vorträge: Vorträge stellen aktuelle Themen in 20 Minuten kurz vor. Daran schließt sich eine Diskussionsrunde an. Bitte senden Sie Ihren Vorschlag mit Titel des Vortrags, Namen und Kurzbiografie des/der Vortragenden und Abstract (max. 2.000 Zeichen) bis zum 09.11.2016 an Informationskompetenz-ULB@uibk.ac.at.

Unkonferenz: Bitte bereiten Sie Themenvorschläge für eine Session vor. Sie können zu Themen, die Sie interessieren, Informationen anbieten, oder Inhalte vorschlagen, für die Sie Hilfe bei der Umsetzung bzw. Lösung suchen. Die Teilnehmenden entscheiden, welche Sessions sie besuchen.

Für weitere Auskünfte können Sie sich gerne an Michaela Zemanek oder Fabian Franke wenden: Informationskompetenz-ULB@uibk.ac.at

o-bib-Sonderheft Informationskompetenz

Die Kommission Informationskompetenz des Deutschen Bibliotheksverbands und des Vereins Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare bereitet ein Themenheft Informationskompetenz des offenen Bibliotheksjournal o-bib vor. Es soll aktuelle, innovative, prägnante und auch durchaus provokative Beiträge enthalten, die neue Impulse in die Diskussion um die Förderung von Informationskompetenz in Deutschland einbringen. Gerne kann bereits der Titel aus einer aussagekräftigen These bestehen, die dann im Text ausgeführt wird. Somit soll das Sonderheft auch Platz bieten für experimentelle Ansätze und neue Ideen, die noch nicht allgemein akzeptiert und konsensfähig sind. Mögliche Themen könnten sein E-Learning und Gaming, Referenzrahmen und Schwellenkonzepte, IK und Forschungsdaten, Evaluation und Assessment, neue Zielgruppen und Kooperationen, Qualifikationsprofil und Ausbildung, Raumkonzepte, Netzwerke und neue bibliothekarische Wege und vieles Anderes mehr.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge (max. 10 Seiten), die Sie bitte bis zum 30.11.2016 in das Publikationssystem von o-bib (https://www.o-bib.de) hochladen. Bei Rückfragen können Sie sich gerne an die Kommissionsmitglieder wenden. Alle eingereichten Beiträge durchlaufen einen Peer-Review-Prozess.

Lost in Dissertation

Während der Promotionsphase stellen sich viele praktische
Fragen, die die Arbeitsorganisation während der
Recherche- und Schreibphase betreffen, als auch die Schritte zur Publikation.

 

 

 

Die Berliner Universitätsbibliotheken
und die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer
Kulturbesitz präsentieren zusammen mit Experten
die Themen Literaturverwaltung, Publikationsmöglichkeiten,
Open Access und Forschungsdaten.

 

 

Die einzelnen Themen werden in fünf voneinander unabhängigen
Modulen präsentiert, so dass Sie je nach Interessenslage
an allen oder nur ausgewählten Veranstaltungen
teilnehmen können.

Zu den Themen und Terminen

Mehr „Warum“ als „Was“ und „Wie“

Wenn wir Studierende in der Verbesserung ihrer information literacy unterstützen wollen, sollte das „Why“ im Zentrum stehen: So ein zentrales Fazit von Hazel McClure und Gayle Schaub, Allendale, die beim Bibliothekskongress in Leipzig auf Einladung der Kommission  IK  „Information Literacy Threshold Concepts and the ACRL Framework for Information Literacy in Higher Education“ vorstellten. Warum ist eine Informationsquelle für eine bestimmte Rechercheaufgabe geeigneter als eine andere? Warum ist es wichtig, korrekt zu zitieren? Warum führen unterschiedliche Recherchewege zu unterschiedlichen Quellen? Dies sei für Studierende oft hilfreicher, als das „What“ und „How“ – also etwa die Inhalte einer Datenbank zu kennen, und die Abfolge, wie man sie  von „Click“ zu „Click“  effizient bediene.

Die „threshold concepts“ seien als anderer, ergänzender Ansatz der bisherigen „standards for infomation literacy“ zu verstehen, und beide Vortragende diskutierten offen und kritisch mit dem internationalen Publikum des Workshops. Erstmals wurde das neue amerikanische Modell mit deutschem Fachpublikum debattiert, und eine weitere Rezeption verspricht viele Anregungen.