Internationale Konferenz: Lesen in einer digitalen Umgebung, funktionale Lesekompetenzen und zukünftige Herausforderungen für Universitäten

Am 8. November 2019 findet an der Universität Regensburg die internationale
Konferenz Lesen in einer digitalen Umgebung (Reading in a Digital Environment) statt. Diskutiert werden zwei zentrale Zukunftsfragen: 1. die Frage nach der Bedeutung von erweiterten Lesekompetenzen für den akademischen Erfolg und 2. die Frage nach kognitiven Auswirkungen der Nutzung digitaler Medien. Die Kombination dieser beiden Aspekte ist angesichts der zunehmenden Digitalisierung der Hochschulen von hoher Relevanz.

Lesen geht über reine Lesefähigkeit hinaus. Lesevorgänge haben unterschiedliche Funktionen und sehr unterschiedliche Ziele. Diese Prozesse erfordern daher unterschiedliche Kenntnisse und Kompetenzen. Durch die kontinuierliche Entwicklung neuer Lesemedien und Nutzungsformen in einem digitalen Umfeld wird dies noch deutlich verkompliziert. Die Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten, ist der Kern des individuellen wissenschaftlichen und akademischen Erfolgs. Nur wenige Studien haben sich bisher mit diesem zentralen Aspekt für die Universität der Zukunft  befasst. Die Konferenz versucht, diese Lücke zu schließen – WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus allen relevanten Disziplinen sind eingeladen, einen Beitrag zu leisten.

Die Tagung richtet sich an WissenschaftlerInnen, PraktikerInnen und Studierende aus allen relevanten Disziplinen, BibliothekarInnen, sowie an die interessierte Öffentlichkeit. Die Konferenzvorträge werden in englischer Sprache gehalten.

Ergänzende Informationen und das Tagungsprogramm finden Sie hier.

 

 

Bachelorarbeit zum Thema E-Learning

Obwohl viel diskutiert und oft überzeugend umgesetzt, sind E-Learning-Angebote bei der Vermittlung von Informationskompetenz nach wie vor unterrepräsentiert, wie auch die IK-Statistik zeigt. Olena Budash ist nun in ihrer Bachelorarbeit „Entwicklung eines E-Learning-Konzeptes zur Vermittlung von Informationskompetenz für Studierende des Faches Slavistik an der Universität zu Köln“ unter anderem der Frage nachgegangen, welche Stärken und Schwächen E-Learning hat und warum es so selten zum Einsatz kommt. Die Ergebnisse sind unter der URN urn:nbn:de:hbz:79pbc-opus-13646 nachzulesen.

Treffen der AG Informationskompetenz Rheinland-Pfalz und Saarland – OER als Thema für Bibliotheken?

Bereits zum neunten Mal traf sich die AG Informationskompetenz Rheinland-Pfalz und Saarland, als sie im April an der Hochschule Kaiserslautern zu Gast war. Neben dem Austausch über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Informationskompetenzvermittlung stand in diesem Jahr das Thema „Open Educational Resources“ im Mittelpunkt.

Dazu hielten Dr. Konrad Faber und Tim Wiegers vom Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz einen interessanten Vortrag, dem sich rege Diskussionen anschlossen. Als Open Educational Resources (OER) gelten alle Arten von Lehr- und Lernmaterialien, die unter einer freien Lizenz zur Verfügung gestellt werden. Diese soll sicherstellen, dass die Materialien nicht nur verwahrt und vervielfältig, sondern auch verwendet, verarbeitet, mit anderen Ressourcen vermischt und verbreitet werden dürfen. Im Projekt OER@RLP arbeiten derzeit verschiedene Partner aus Rheinland-Pfalz an dem Aufbau eines OER-Repositoriums; außerdem geht es um die Sensibilisierung für das Thema, um Qualifizierung und Austausch.

Welche Rolle können Bibliotheken – neben dem Liefern von Metadaten – in diesem Kontext einnehmen? Ist das Thema OER auch für die Informationskompetenz relevant? An der UB Kaiserslautern wurde bereits ein Workshop zur Vermittlung von Medienkompetenz für Lehramtsstudierende angeboten, in dem durch die praktische Arbeit mit OER Aspekte wie Erschließungsstandards, rechtliche Rahmenbedingungen etc. erlernt wurden. Denkbar wäre sicher auch der Hinweis auf offene Bildungsmaterialien in Schulungen zum Wissenschaftlichen Arbeiten oder zu Open Access. Am Ende blieben aber viele Fragen. Vielleicht haben Sie schon Antworten gefunden? Sind OER in Ihrer Bibliothek ein Thema? Haben Sie Ideen zur Vermittlung?

European Conference on Information Literacy 2020 in Bamberg – Call for Papers

Die 7. European Conference on Information Literacy findet vom 21. – 24. September 2020 in Bamberg statt! Der First Call for Papers ist jetzt veröffentlicht – wir freuen uns auf viele Beiträge aus Deutschland! http://ecil2020.ilconf.org/

The European Conference on Information Literacy (ECIL) is organized by the Department of Information Management of Hacettepe University, Department of Information and Communication Sciences of Zagreb University and the Information Literacy Association.The seventh ECIL conference will be co-organized and hosted by University of Bamberg from 21-24 September 2020, in Bamberg, Germany

Aim & Scope
Information Literacy in a Post-Truth Era being the main theme, ECIL aims to bring together researchers, information professionals, media specialists, educators, policy makers and all other related parties from around the world to exchange knowledge and experience and discuss recent developments and current challenges in both theory and practice.

Paper Submission
The Conference is composed of several types of contributions, such as full papers, posters, PechaKucha, best practices, workshops, panels, invited talks, and doctoral forum, each of which has different requirements and restrictions regarding the length, time allocation and content. Contributions should be prepared using the templates available through the Conference web site and submitted electronically via the conference management system before the deadlines indicated under important dates. Contributions will be peer-reviewed. Detailed information about review process can be obtained from Conference web site. At least one of the authors should register online via Conference web site and take part at the Conference to make the presentation.

Blick zurück – der Bibliothekartag 2019

Der 108. Bibliothekartag, zugleich 7. Bibliothekskongress, fand vom 18. bis 21. März 2019 in Leipzig statt. Unter dem Motto „Bibliotheken verändern“ wurden viele Neuigkeiten ausgetauscht und spannende Themen diskutiert. Vom neuen „Twitter für Bibliotheken“ über die Auszeichnung der Zukunftsgestalter und Best-Practice-Gewinner, bis hin zu „Digital Literacy“ Themen wie Urheberrecht und Library Carpentries.

Mit mehr als 4000 Teilnehmern war der Kongress nicht nur sehr gut besucht sondern bot auch eine Plattform, um mit vielen KollegInnen ins Gespräch zu kommen. Die Rolle der Informationskompetenz in Bibliotheken ist nicht nur von gesellschaftlicher Relevanz sondern wird auch zukünftig ein wichtiger Teil unserer Aufgaben bleiben, wie Konzepte zum Erkennen von Fake News oder Schulungen im Bereich Maker Space zeigten.

Alle Präsentationen und Poster zum Thema IK sind hier und hier online zu finden.

Ein herzliches Dankeschön geht an die gelungene Organisation vor Ort und an die Verbünde, ohne die all das nicht möglich gewesen wäre.